Gerade wenn ein Trauerfall plötzlich und unvorbereitet eintritt, ist oft die Frage:
„Was mache ich denn jetzt?“
Hier ein kleiner Leitfaden.

  1. Hausarzt oder Notarzt verständigen!
    • - Dieser stellt den Totenschein/Leichenschauschein aus, welchen er einer Vertrauensperson vor Ort übergeben muss (idealerweise direkt an uns).
    • - Es kann passieren dass, je nach Auffindesituation, der Arzt weitere Schritte veranlasst (weiteren Arzt, Polizei)
  2. In der Zwischenzeit können Sie uns bereits verständigen.
  3. Die benötigten Papiere zusammenstellen.
    • - Personalausweis der/des Verstorbenen
    • - Bei Ehepaaren das Familien(stamm)buch oder Geburts- und/oder Heiratsurkunde.
    • - Bei geschiedenen die Heiratsurkunde der letzten Ehe und die Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk!
    • - Bei verwitweten die Sterbeurkunde des/der Ehepartners/Ehepartnerin
    • - Bei ledigen die Geburtsurkunde.
    • Hinweis: Es gilt der aktuelle Familienstand.
      Beispiel: Der/die Verstorbene lebt in Scheidung (Scheidungsprozess läuft noch) bedeutet, dass er/sie vom Gesetzt her noch verheiratet ist.

Diese Papiere benötigen wir für die ersten notwendigen Schritte (Beurkundung) !


    Für die weiteren Abmeldungen brauchen wir zusätzlich:
    • - Die Krankenkarte
    • - Die Rentenversicherungsnummer(n) (Postabrechnungsnummer)
    • - Wenn der Verstorbene noch keine Rente bezogen hat: Die Sozialversicherungsnummer

Alles Weitere hängt vom Einzelfall ab und wird mit Ihnen vor Ort besprochen.


Eine Checkliste zum Herunterladen und eventuellen Ausdrucken finden Sie hier: Dokument herunterladen